Benedikt Keller

Wo bist du geboren? Wo wohnst du jetzt?

Ich bin 2002 in Gelnhausen geboren, dort habe ich auch bis 2016 gewohnt. Dann ging es nach Arheilgen, von dort aus habe ich mein Abitur gemacht. Inzwischen wohne ich in Nieder-Ramstadt.

Was machst du beruflich?

Nach meinem Abitur 2020 habe ich einen Bundes-Freiwilligendienst in der Nieder-Ramstädter Diakonie begonnen. Dort arbeite ich in einer Wohngruppe für Kinder und Jugendliche mit Behinderungen.

Was hat dich dazu gebracht, dich politisch zu engagieren?

Um den Aufgaben unserer Zeit gerecht zu werden, muss ich mich selbst engagieren. Das war mir schon lange klar. Aber dass in meiner Nähe an Sonn- und Feiertagen, sowie zu einigen Zeiten samstags und vor allem abends keine Busse mehr fahren, hat meine Entscheidung besiegelt.

Welche Themen sind dir wichtig?

Ökologie, Gleichberechtigung und Integration. Das sind alles Aspekte, ohne die sonstige politische Entscheidungen hinfällig werden.

In welchen Vereinen bist du?

Seit der ersten Klasse bin ich Mitglied im Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VCP). Dort bin ich bis heute aktiv und zum Beispiel „Stammesleitung“, also Ortsvorstand in Ober-Ramstadt.

Welche Ämter hast du in der Gemeinde Mühltal bzw. bei den GRÜNEN?

Bisher keine. Bei den Grünen bin ich erst seit September 2020 Mitglied und kandidiere für die nächste Gemeindevertretung im März 2021. Vorher hatte ich keine politischen Ämter.

Warum ausgerechnet Kommunalpolitik? Was ist das Schöne an der Arbeit vor Ort?

Die Kommunalpolitik bietet einen sehr direkten und unkomplizierten Zugang zur Politik. Gerade in Pandemie-Zeiten wollte ich schnell Leute kennenlernen und auch nah an der tatsächlichen politischen Arbeit sein. Das alles kann Kommunalpolitik bieten. Außerdem ist sie Grundpfeiler unserer Demokratie.
Ohne die Verankerung vor Ort ist Repräsentation schwer zu erreichen.

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